DVG MV Wiebelskirchen
Franckeweg 66540 Neunkirchen/Saar

Begleithundetraining

Das Begleithundetraining ist gerade für Hundebesitzer ein muss wenn man Turnierambitionen hat. Hierzu braucht man zum Beispiel beim Agility eine BH-Prüfung um an Turnieren teilnehme zu können.

Aber auch für Hundebesitzer, die einfach Spaß am perfekten Gehorsam ihres Vierbeiners  haben, ist eine solche Ausbildung ideal.
Die BH-Prüfung selbst ist letztendlich kein Muss.
  
  

Voraussetzungen für das BH-Training:

- motivation des Hundebesitzer und des Hundes
- bereitschaft auch selbstständig zuhause mit dem Hund zu üben

Ohne das regelmäßige Üben zu Hause ist der Weg zur erfolgreichen BH-Prüfung kaum zu schaffen. Dies sind stellenweise sehr zeitaufwendige Trainingsmaßnahmen. Jedoch solltet ihr euren Hund auch nicht überfordern. 
Hier reicht eine Trainingseinheit von 5 bis 10 Minuten am Tag.

Für die Prüfung:


- mindestalter vom Hund = 15 Monate
- Hund und Halter müssen Mitglied in einem DVG-Verein sein.

Bestandteile der BH-Prüfung:

- Theoretische Prüfung ( Sachkundenachweis für den Hundehalter)
- Verhaltenstest beim Hund
- Prüfungsteil A auf dem Hundeplatz
- Prüfungsteil B im Verkehr

1. Theoretische Sachkundeprüfung

In aller Regel beginnt der Tag der Begleithundeprüfung morgens mit der theoretischen Prüfung. Die Hundeführer beantworten hierbei eine Auswahl von Fragen aus dem offiziellen Prüfungskatalog.

2. VERHALTENSTEST
Nach der theoretischen Prüfung werden dann die Hunde vom Richter auf ihre „Unbefangenheit“ geprüft. Ein Bestandteil dieser Probe ist das Kontrollieren der Chipnummer des Hundes mit einem Lesegerät. Dabei darf der Hund dem Richter gegenüber keinerlei Anzeichen von Aggression oder anderen Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Auch gegenüber den anderen, zeitgleich anwesenden Hunden hat er sich neutral zu zeigen.

3. PRÜFUNGSTEIL A AUF DEM ÜBUNGSPLATZ
Nach einem vorgegebenen Schema müssen auf dem Übungsplatz Übungen gezeigt werden. Dabei laufen die Teams paarweise zusammen. Während ein Team die Teile 1-4 absolviert, liegt der Hund von Team 2 in der Ablage (Nr. 5).

Die einzelnen Übungsteile zum Prüfungsteil A:

- Leinenführigkeit (15 Punkte)
- Freifolge (15 Punkte)
- Sitzübung (10 Punkte)
- Ablegen in Verbindung mit Herankommen (10 Punkte)
- Ablegen des Hundes unter Ablenkung (10 Punkte)

In diesem Prüfungsteil müssen mindestens 42 Punkte (von 60 möglichen Punkten) erreicht werden um zu bestehen.


4. PRÜFUNGSTEIL B IM VERKEHR
Hat man im Prüfungsteil A die erforderliche Mindestpunktzahl erreicht, so kann es sich dem letzten Prüfungsteil, dem sogenannten „Verkehrsteil“ unterziehen. Hier soll gezeigt werden, dass der Hund sich im normalen Alltag „ordentlich“ verhält. Dabei werden verschiedene Alltagssituationen simuliert.

Hier ein paar Beispiele was im Teil B alles vorkommen könnte:

Hund und Halter treffen auf:

- eine Personengruppe 
- Radfahrer
- Autos
- Jogger, Walker, Inlineskater
- andere Hunde/Tiere

Oder auch:

- Hund wird angebunden und vom Halter allein gelassen.
- fremde Personen kommen vorbei, sprechen den Hund an.
- andere Hunde laufen an dem angebundenen Hund vorbei.